BERICHT: Das Fastenbrechen im Dütti-Treff

EIN ZIEMLICH NASSER GAST

Beim traditionnellen Fastenbrechen des Ramadans am Werner Düttmann Platz gab es diesmal einen ungebetenen Gast. Niemand konnte wirklich mit ihm warm werden, kurz nach seiner Ankunft liefen alle in den Dütti-Treff um ihm zu entkommen. Er hieß Regen, bestand aber auf seinen Vornamen Platz. Bericht in Bildern über einen trotzdem schönen Abend.

Am Anfang war alles so gut. Man saß an einem Tisch mit netten Leuten…

…holte sich Essen wenn man welches brauchte…

Live-Musik gab es auch, auch wenn die Musiker hier gerade etwas justieren.

 

Man unterhielt sich…

…oder lachte, je nach Lust.

Oder fotografierte.

Doch plötzlich war er da, der ungebetene Gast. Er fand kaum Anschluss, die meisten Leute überließen ihm ohne Widerrede den Düttmann-Platz.

Eine Handvoll leistete Widerstand – unter einem Zelt muss man dazu sagen.

 

Vom Zelt aus betrachtet sah das Ganze nicht gut aus.

Der Dütti-Treff wirkte noch gemütlicher als sonst.

Auch wenn sich jetzt die Platz-Frage stellte.

Aber genug Platz zum Picknicken gab es auf jeden Fall.

Um Essen zu gehen überließ der Kiezredakteur seine Kamera drei Kindern. Hier ist ihr erstes Bild, die große Schwester will nicht so wirklich mitmachen.

Andere machten da schon mehr mit.

 

Einige wurden gar nicht erst gefragt.

Dann entdeckte man die Porträts an der Wand, die sich auch gut portraitieren ließen. Großer Vorteil: sie bewegten sich nicht.

Dann entdeckte man die kleinen Bescheibungen der Porträts.

 

Und den Dütti-Kalender erst! Der bot den Vorteil, viele kleine Porträts auf einmal zu haben, jetzt wurde es effizient.

Schließlich kam auf den Gedanken, sich gegenseitig zu fotografieren. Was man mit mehr oder weniger Lächeln hinkriegte…

Eindeutig mehr Lächeln auf diesem Foto.

Moment, war da nicht mal was gewesen? Das Fastenbrechen war wirklich gebrochen, die gute Laune aber war intakt. Was kann ein Platzregen gegen Bewohner der Siedlung anrichten?

 


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