Kiezportrait | Salah Yousif | Anita Brümmer | Jalal Mocho

Anita Brümmer

„Die Architektur wie auch die Lage eines Gebäudes haben Einfluss auf die Arbeit…
…und damit auch auf die Stimmung im Allgemeinen“, sagt Anita Brümmer, Leiterin der Kindertagesstätte Hasenheide.

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Das Gebäude, in dem sich die Kita befindet, wurde 1987 neu errichtet. Anita Brümmer war von Beginn an dabei und ließ es sich nicht nehmen, ab und zu auf die Baupläne zu blicken.
Lage der neuen Kita: inmitten der Düttmann-Siedlung. Wegen der ungewohnten Lautstärke wurde dies anfangs nicht gerne gesehen. Frau Brümmer organisierte kurzerhand ein Fest auf dem Gelände, um sich und ihre Mitarbeiter vorzustellen.

Leidenschaft für den Beruf, Liebe gegenüber den Kindern und politische Verantwortung: Anita Brümmers ganzheitlicher Arbeitsansatz macht sie zur geborenen Netzwerkerin. Von Beginn an war sie Teil der Trägerrunde Düttmann-Siedlung, sie organisierte Mietertreffen, Bildungsinitiativen und vieles mehr.

Einiges hat sich in all den Jahren verändert. Heute sei die Siedlung ruhiger und freundlicher, meint Anita Brümmer. Sie muss es wissen: 25 Jahre lang war sie Leiterin der Kita und auf dem Gelände aktiv. Ende des Jahres geht die geborene Kreuzbergerin in Rente.
„Ich muss mal wieder ‚Anita‘ werden“, sagt sie und klingt dabei kein bisschen müde. Voll Begeisterung erzählt sie von ihrem Gärtchen und dem Krimi, den sie liest: er handelt von einer Mordserie an ehemaligen Heimerziehern.
Fiktion im Falle Anita Brümmer: Azu, 18 Jahre alt, besuchte als Kind die Kita, heute macht sie hier ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Anita Brümmer und ihre Kollegen haben wohl Einiges richtig gemacht.