FRÜHER IM VIERTEL: Genese eines Fördergebiets, Teil 3

Frauenmoschee oder Eisdiele?

In 15 Jahren hat das Quartiersmanagement Düttmann-Siedlung viel bewirkt. Es verteilte sechs Millionen Euro Fördergelder und vernetzte in mühseliger Kleinarbeit Behörden, Bewohner*innen, Bildungsakteure und soziale Träger. All das für ein Monster-Vorhaben: Ein ganzes Viertel aus der sozialen Gefahrenzone zu hieven. Ein Rückblick auf 15 Jahre Quartiersmanagement, Ende 2020 wird es abgewickelt. (mehr …)

PORTRÄT: Emine Yilmaz, Leiterin des Dütti-Treffs, ist die…

Seelsorgerin der Siedlung

Sie ist Herrin über die begehrtesten und meistgenutzten Räume der Düttmann-Siedlung. Wie man eine brummende soziale Drehscheibe am Laufen hält – und nebenbei abenteuerlichen Anforderungen gerecht wird –, erzählt die Sozialarbeiterin Emine Yilmaz hier.

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FOTOBERICHT: Austausch zwischen der Düttmann-Siedlung und Paris

15 Düttis im XVIII. arrondissement

Ende November besuchten 15 Fachkräfte der Siedlung den Jugendclub Espoir 18 in Paris, im XVIII. arrondissement. Der Kontrast-Bezirk, Heimat des Sacré-Cœur, von Montmartre und der Filmfigur Amélie Poulain ist auch von starker Armut geprägt. Eine Woche lang guckten die Kreuzberger ihren französischen Kollegen über die Schulter, im Pariser Pendant zum Düttmann-Kiez… auf der zehnfachen Fläche. Fotografie: Marcel Yilmaz (mehr …)

FRÜHER IM VIERTEL: Genese eines Fördergebiets – Teil 2

Die Wirkung von Schwärmen

Rückblick auf die Anfänge: Im Interview erzählt Angelika Greis wie die zwei Runden Tische der Jahre 2002 und 2005 zur Einrichtung des Quartiersmanagements Düttmann-Siedlung führten. Seitdem leitet sie das QM. Die Protokolle der beiden Versammlungen, an denen über 30 Akteure teilnahmen, zeigen, in welchen langen Zeiträumen soziale Arbeit wirkt und wie herausfordernd es ist, die Mühlen einer vernetzten Herangehensweise zwischen Behörden, sozialen Trägern und Unternehmen zu einer komplexen Problematik in Bewegung zu setzen. Aber auch, was sie bewirken können, wenn sie einmal ins Rollen kommen.

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FRÜHER IM VIERTEL: Die Entstehung des QMs Düttmann-Siedlung

Genese eines Fördergebiets

Mitte der 90er Jahre beklagten Bewohner*innen die desaströsen Zustände in der Düttmann-Siedlung, der damalige Bürgermeister lud zu einem Bürger*innen-Gespräch ein. Damit begann das Engagement der Nachbarschaft und die Gemeinswesenarbeit des NHU, die letztlich zur Einrichtung des Quartiersmanagements führte.

Interview mit dem Geschäftsführer des Nachbarschaftshauses Urbanstr. (NHU), Markus Runge, der die Düttmann-Siedlung seit 1998 kennt und sich kontinuierlich für sie einsetzte. 
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AUFRUF: Die KiezAktivKasse – Lokales Engagement stärken!

Ich tu, was ich kann.

Seit 2003 organisiert und verwaltet das Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V. die KiezAktivKasse Kreuzberg. Der kleine Fördertopf unterstützte bisher Kiezfeste, Aktionen in Kitas und Schulen, Bepflanzungen im Wohnumfeld, Kunstprojekte mit Kindern und Jugendlichen u.v.m.

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BERICHT: Schweizer Video-Projekt über Bewohner der Düttmann-Siedlung

Über Allah und die Welt

Bis in die Schweiz reicht die Bekanntheit der Düttmann-Siedlung. Im Sommer kamen Mitarbeiter*innen der Zürcher Hochschule der Künste in den südlichen Graefe-Kiez, am 24.10.19 präsentierten sie beim Nachbarschafts-Stammtisch die Früchte ihrer Arbeit: Drei Video-Interviews von Bewohner*innen. Bericht des Abends und der regen Diskussion, die folgte.

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BERICHT: Am Tag vor dem Tag der Einheit gab es im Dütti-Treff…

Roter Teppich für Senior*Innen und Mütter

Die Veranstaltung stellte fast den Tag der deutschen Einheit in den Schatten: Am 2. Oktober feierte man im Dütti-Treff gleich zwei Mal, den Weltsenior*innentag und eine Modenschau. Einheit war also schon im Spiel: Die zwei Projekte Mütter stärken und das Senior*innenprojekt bündelten ihre Kräfte, um ihren jeweiligen Meilensteinen zu würdigen. (mehr …)