BERICHT: Das Fastenbrechen im Dütti-Treff

EIN ZIEMLICH NASSER GAST

Beim traditionnellen Fastenbrechen des Ramadans am Werner Düttmann Platz gab es diesmal einen ungebetenen Gast. Niemand konnte wirklich mit ihm warm werden, kurz nach seiner Ankunft liefen alle in den Dütti-Treff um ihm zu entkommen. Er hieß Regen, bestand aber auf seinen Vornamen Platz. Bericht in Bildern über einen trotzdem schönen Abend. (mehr …)

BERICHT: Das Sommerfest in der Graefe-Straße

ÜBER DEN TELLERRAND FEIERN

Am 15. Juli war es soweit: Nach dem Erfolg von 2016 stieg die Sommerparty zum zweiten Mal in der Graefe-Straße. Direkt vor dem Eingang der Siedlung stand eine nach drei Seiten offene Bühne auf der sich Beat-Boxer, Tänzerinnen und Musiker abwechselten. Vereine aus der Umgebung stellten sich vor, Anrainer gesellten sich dazu, ein weiterer Beitrag, um die unsichtbare Wand zwischen den Graefe-Kiezen aufzulösen. Ein Bericht in Bildern.

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PORTRÄT: Die Kita der Siedlung

DAS KINDERLAND MITTENDRIN

Mitten in der Siedlung gibt es ein Haus nur für Kinder. Auf vier Stockwerken spielen, lernen,  basteln, schlafen 136 davon. Tief im Häuserblock, fern von Lärm und Abgasen, umgeben von einem eigenen Garten. Gibt es etwas besonderes an einer Kita in der 97% der Kinder mehrsprachig sind? Ein Gespräch mit den Leiterinnen Frau Dietrich und Treuchel.

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BERICHT: Köfte-Essen für Nachbar*innen im Dütti-Treff

Osman Baiers Kochaktion

Die spontansten Ideen sind die Besten: Der siedlungweit bekannte Osman Baier wollte ein Fest für die Nachbarschaft abhalten, in wenigen Tagen hatte er es organisiert. Mit Spenden von Gewerbetreibenden aus dem Viertel ließ sich ein großes Köfte-Essen organisieren, Musiker spielten umsonst, an die 50 Nachbar*innen feierten und sangen am 24. Mai im Dütti-Treff. Zeugen bestätigen: die Köfte von Osman gehören zu den Besten der Stadt. Wer das Rezept will, muss den Artikel zu Ende lesen.

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BERICHT: Düttis gehen in die komische Oper

Besuch bei Carmen, Behrensstr. 55-57

Am 13. Mai gingen Bewohner der Siedlung geschlossen in die Komische Oper. Gespielt wurde Carmen, der Bestseller unter Opern. Im Werk eines Franzosen geht es um einen Spanier der eine Zigeunerin liebt, das Paar geht an interkulturellen Differenzen und viel Leidenschaft zugrunde. Dabei singen sie auf Französisch. Dank der Stiftung Fidelio bestand das Publikum an diesem Abend auch aus Deutschen mit Migrationshintergrund – der Autor inbegriffen – die freundlicherweise 25 Freikarten dem Dütti-Treff gespendet hatte. Ein Bericht in Bildern. (mehr …)

PORTRÄT: Das wöchentliche Vatertreffen im Dütti-Treff

Der Club der guten Väter

«Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr» meinte Wilhelm Busch. Und um sich in dieser Kunst zu verbessern, oder zumindest es zu versuchen, treffen sich einmal pro Woche im Dütti-Treff Väter der Siedlung und des Viertels mit Migrationshintergrund. Bericht eines Abends.

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FRÜHER IM VIERTEL : Der Gasometer in der Fichtestraße

Die vielen Leben des Fichtebunkers

Der untersetzte, dicke Turm mit Glas- und Stahlkonstruktionen auf dem Dach prägt die Fichtestraße. Aber gegenüber der Kinder-Kunst-Werkstatt von KoduKu e.V. steht mehr als ein umfunktioniertes Relikt der Gründerzeit. Der Zeuge Berlins bewegter Geschichte begann 1876 als Gasspeicher, wandelte sich zum Bunker, zur Flüchtlingsunterkunft und zu einer riesigen Speisekammer. Unter anderem. Heute wohnen im obersten Stockwerk Berliner die Hochgärten und viel Himmel schätzen, darunter organisiert der Verein Berliner Unterwelten Touren durch das Bauwerk. Weiter zur historischen Rundreise. (mehr …)

BERICHT: Ein Nachbarschaftsgarten entsteht

Von Insekten lernen

Am Ende der Graefestraße liegt ein merkwürdiges Fleckchen Erde. Eine Wiese, eingeklemmt zwischen dem Landwehr-Kanal, einer 4-spurigen Straße, einem Netto und einem überdimensionierten Klohäuschen. Sie ist weder schön noch begehbar. Dank dem Einsatz der Wahlberlinerin Cléo Mieulet und der QM-Finanzierung über den Aktionsfond, der nachbarschaftliches ehrenamtliches Engagement fördert, wird die Freifläche zu einem Kiezprojekt – eine von der Nachbarschaft gestaltenden Insektenwiese. (mehr …)

BERICHT: Rundgang zu lokalen Wirtschaftstreibenden

Kiez und Wirtschaft verbinden

Am 27.4.17 ging der Quartiersrat zu Gewerbetreibenden, die unmittelbar an der Düttmann-Siedlung angesiedelt sind. Ein Rundgang organisiert vom Quartiersmanagement-Team – passend zu dem Projekt „Lokales Gewerbe zeigt Verantwortung“. Mit der Idee, dass sich eines Tages die Gewerbetreibenden für den Kiez engagieren.

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FIRMEN IM VIERTEL: KHOUDIR OUD

Die Lauten aus der Graefestraße

Die Laufbahn von Mohammed Khoudir ist außergewöhnlich. Erst 2010 begann der gelernte Erzieher sich für den Bau von arabischen Lauten zu interessieren. Mittlerweile werden seine Instrumente – in der Graefestraße gebaut – in ganz Europa bestellt. (mehr …)

FRÜHER IM VIERTEL: Der Landwehrkanal

Die Umgehungstraße für Kähne

Mitte des 19. Jahrhunderts befand König Friedrich Wilhelm IV. Berlin bräuchte einen weiteren Kanal. Die Stadt wuchs schnell, also musste man die zu bebauenden Gebiete erschließen – der Landwehrkanal war geboren. An dem damals viel befahrenen Wasserweg sind heute ein paar der angenehmsten Erholungsgebiete Kreuzbergs. (mehr …)

BERICHT: Die Kita Hasenheide hat einen Spielgarten

Ein Garten für Kinder

Die Kita im Herzen der Düttmann-Siedlung hat einen brandneuen Garten. Aus fantasielosen Brachen wurden mit Hilfe des Baufonds der Sozialen Stadt bunte, blumige und mit Spielgeräten bestückte Flächen. Von der Eröffnung am 28.4.17 sehen Sie hier einen Fotobericht. 

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Porträt: Die Nachhilfe-Offensive vom Drehpunkt

Ein Stockwerk voller Bildung

Gehen Schüler*innen gerne zur Nachhilfe? Eigentlich nicht, aber wenn sie in der Urbanstrasse 44 ist schon eher. Seit Anfang des Jahres bietet die Jugendeinrichtung drehpunkt mit einem erprobten sowie engagierten Team Nachhilfe für die Schüler der Albrecht-von-Graefe-Schule auf einem ganzen Stockwerk an. Schüler schätzen das Angebot, die Lehrer bemerken es, bald soll es auf weitere Schulen erweitert werden.

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BERICHT: Neueröffnung des Dütti-Treffs

Ein Fest für alle, am Ort für alle

Anfang März eröffnete der Dütti-Treff mit einem rauschenden Fest. Alles war neu, alles ist schön, ca. 600 Gäste kamen zum bewundern, plaudern, essen, einen genauen Bericht lesen sie hier. Mit einem ungeplanten Fotoexperiment wird der Event hier festgehalten. Zwei kleine Besucherinnen borgten sich die Kameras des Kiezredakteurs aus und verschwanden dann eine Stunde. Gerade als er nervös wurde fand er die beiden wieder. Das Ergebnis der Foto-Safari auf einem Erwachsenenfest sehen Sie hier. (mehr …)


BERICHT: Selam Opera im Dütti-Treff

200 Jahre Oper an einem Abend

Wenn Du nicht zur Oper gehst, kommt sie zu Dir. Zumindest die Komische Oper aus Berlin, die mit dem Projekt „Selam Opera“ ein Best-Of der Operngeschichte an unerwarteten Orten aufführt, wie am 15.3.17 im Dütti-Treff. Selten war der Treff so voll… der Operngucker ist hier. (mehr …)


AUFRUF ZUR BETEILIGUNG

Mach mit beim Graefe-Sommerfest

Das diesjährige Graefe-Sommerfest wird am 15. Juli stattfinden, in der Graefe-/Ecke Urbanstraße. Für die Vorbereitungen und Planungen zum Fest trifft sich regelmäßig ein Festkomitee, das aus Trägern, mitwirkenden Organisationen und Bewohnerinnen besteht. Wir suchen noch Verstärkung und laden dich herzlich ein mitzumachen und Deine Ideen einzubringen!

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FIRMEN IM VIERTEL: Das Bierhaus Urban

Geöffnet seit 1985, ohne Unterbrechung

Ein Lokal, das man nicht schließen kann. Wozu auch? Das Bierhaus Urban ist immer offen, hat also nie Sperrstunde, braucht also kein Schloss. Nach seiner Mitarbeit an der Düttmann-Siedlung übernahm 1985 der Elektriker Salah Mjahed das Lokal. Sein Sohn führt das Geschäft weiter, schnell wird klar: Der Geist der deutschen Eckkneipe wird am besten von Einwanderern bewahrt. Ein Ausflug in einen Raum mit einer anderen Zeit...

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PROJEKTINFORMATION: coopolis vernetzt soziale Akteure und Betriebe

Kiez-Wirtschaft zeigt Verantwortung

Das lokale Gewerbe ist seit jeher ein fester Bestandteil des Berliner Kiezlebens. In jüngerer Vergangenheit rückt es jedoch vermehrt in den Fokus der sozialen Stadtentwicklung. Angetrieben durch ein verändertes Bewusstsein über die eigene Rolle innerhalb der Gesellschaft („corporate social responsibility“) zeigen mehr und mehr Unternehmen Verantwortung für ihr unmittelbares Umfeld und beginnen, sich in ihrer Nachbarschaft zu engagieren. Als neue Akteursgruppe innerhalb der Quartiersentwicklung setzen sie sich aktiv für den Kiez ein und tragen zum sozialen Zusammenhalt bei. (mehr …)