FRÜHER IM VIERTEL: Postkarten aus der Gründerzeit

Kreuzbergs Kindheit in S/W

Wo man früher Confitüren und Cigarren kaufen konnte, kann man jetzt zur Kita gehen. Ja, das ist die Jahnstraße  um 1910, in Richtung Hasenheide. Mit einer Lupe kann man das Quartierstmanagement erkennen, oder fast. Auszug aus der Sammlung ‘Kreuzberger Stadtteilgeschichte auf Postkarten’, herausgegeben vom Kreuzberger Chronisten Dieter Kramer. (mehr …)

FRÜHER IM VIERTEL: Beginn der grünen Bewegung in der Hasenheide 1977

Die Alternative von links 

Kurz nach den Bundestagswahlen 2017 steht das Wort ‘Alternative’ stärker als zuvor für rechte Politik. Vor 30 Jahren war es das Gegenteil. Damals entstand die Alternative Liste im Klub ‘Neue Welt’ an der Hasenheide. Das Wahlbündnis vereinte Anti- und Bürger-Bewegungen des brodelnden Berlins, gewann rasch Wahlen und ging später in die Partei Bündnis90/Die Grünen auf.

Zusatz: Christian Ströbele erinnert sich im Interview für den Newsletter des QMs Düttmann-Siedlung an die Anfänge der politischen Bewegung, die nie eine echte Partei werden wollte. Ströbele spielte im Sprung der Alternativen Liste auf Bundesebene eine entscheidende Rolle. Er verdankt ihr seine politische Laufbahn – die auch durch die BVV Tiergarten führte – und die mit der letzten Bundestagswahl endete.

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FRÜHER IM VIERTEL : Der Gasometer in der Fichtestraße

Die vielen Leben des Fichtebunkers

Der untersetzte, dicke Turm mit Glas- und Stahlkonstruktionen auf dem Dach prägt die Fichtestraße. Aber gegenüber der Kinder-Kunst-Werkstatt von KoduKu e.V. steht mehr als ein umfunktioniertes Relikt der Gründerzeit. Der Zeuge Berlins bewegter Geschichte begann 1876 als Gasspeicher, wandelte sich zum Bunker, zur Flüchtlingsunterkunft und zu einer riesigen Speisekammer. Unter anderem. Heute wohnen im obersten Stockwerk Berliner die Hochgärten und viel Himmel schätzen, darunter organisiert der Verein Berliner Unterwelten Touren durch das Bauwerk. Weiter zur historischen Rundreise. (mehr …)

FRÜHER IM VIERTEL: Der Landwehrkanal

Die Umgehungstraße für Kähne

Mitte des 19. Jahrhunderts befand König Friedrich Wilhelm IV. Berlin bräuchte einen weiteren Kanal. Die Stadt wuchs schnell, also musste man die zu bebauenden Gebiete erschließen – der Landwehrkanal war geboren. An dem damals viel befahrenen Wasserweg sind heute ein paar der angenehmsten Erholungsgebiete Kreuzbergs. (mehr …)