PORTRÄT: Die Kita der Siedlung

DAS KINDERLAND MITTENDRIN

Mitten in der Siedlung gibt es ein Haus nur für Kinder. Auf vier Stockwerken spielen, lernen,  basteln, schlafen 136 davon. Tief im Häuserblock, fern von Lärm und Abgasen, umgeben von einem eigenen Garten. Gibt es etwas besonderes an einer Kita in der 97% der Kinder mehrsprachig sind? Ein Gespräch mit den Leiterinnen Frau Dietrich und Treuchel.

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BERICHT: Ein Nachbarschaftsgarten entsteht

Von Insekten lernen

Am Ende der Graefestraße liegt ein merkwürdiges Fleckchen Erde. Eine Wiese, eingeklemmt zwischen dem Landwehr-Kanal, einer 4-spurigen Straße, einem Netto und einem überdimensionierten Klohäuschen. Sie ist weder schön noch begehbar. Dank dem Einsatz der Wahlberlinerin Cléo Mieulet und der QM-Finanzierung über den Aktionsfond, der nachbarschaftliches ehrenamtliches Engagement fördert, wird die Freifläche zu einem Kiezprojekt – eine von der Nachbarschaft gestaltenden Insektenwiese. (mehr …)

Porträt: Die Nachhilfe-Offensive vom Drehpunkt

Ein Stockwerk voller Bildung

Gehen Schüler*innen gerne zur Nachhilfe? Eigentlich nicht, aber wenn sie in der Urbanstrasse 44 ist schon eher. Seit Anfang des Jahres bietet die Jugendeinrichtung drehpunkt mit einem erprobten sowie engagierten Team Nachhilfe für die Schüler der Albrecht-von-Graefe-Schule auf einem ganzen Stockwerk an. Schüler schätzen das Angebot, die Lehrer bemerken es, bald soll es auf weitere Schulen erweitert werden.

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PORTRÄT: Der Verein Kommunikation durch Kunst

Die Kinder von KoDuKu

 

Seit 2003 pilgern Kinder in die Fichtestrasse 28, den Sitz von Koduku. Dort malen, zeichnen, kneten und sprühen sie – manchmal mit Spraydosen, immer vor Kreativität. Der Verein Kommunikation durch Kunst hat sich zum Ziel gesetzt, die Gestaltungskraft von Kindern zu Leben zu erwecken. Treten Sie ein in eine Welt der Wunder… (mehr …)

Die (zu) kurze Rampe

0513c371-4634-4b57-aee7-c5eced5ec462Die komplexe Beziehung der Jugendlichen der Düttmann-Siedlung zum Jugendclub drehpunkt spiegelt die vielen Herausforderungen bei der Integration in Deutschland. Er ist für die vielen hundert Jugendlichen sicherer Hafen und Hassobjekt zugleich, er weckt Hoffnungen, die er manchmal nicht halten kann. Porträt einer Institution die vom Graefe-Kiez nicht wegzudenken ist, aber deren aktuelle Schließung die Chance bietet, eine komplexe Frage neu zu denken: Integration in Deutschland. (mehr …)

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Der (Bildungs)Baum schlägt Wurzeln

Über 20 Leute kamen zum Startworkshop des Bildungsbaums Anfang Oktober, bei dem Ideen um den Kiez zu verändern gesammelt wurden. Die langjährige Bewohnerin der Siedlung, Petra Reys, eine der Moderator*innen, erzählt von den Ergebnissen und warum sie sich für die Siedlung engagiert. Und was Sticken, Stricken und Weben mit dem Aufbau von Gemeinwesen zu tun hat. (mehr …)

Wer war eigentlich der Herr Graefe?

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Albrecht von Graefe war mehr als ein Augenarzt. Der Pionier der Augenheilkunde etablierte diese als eigenes Fach, genoss weltweiten Ruhm für seine Arbeiten, gründete eine Fachzeitung und sogar eine Klinik. Dabei hatte er immer ein soziales Herz, er behandelte Arme so gut wie kostenlos. Rückblick auf einen medizinischen Superstar, der 1870 mit nur 42 Jahren starb, wie es sich für Superstars gehört.

Albrecht ist ungenau. Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht von Graefe wäre richtig. Standesgemäß erblickte er im Mai 1828 das Licht der Welt in der Villa Finkenheerd im Tiergarten, mittlerweile zerstört. Wenn man in einer Villa zur Welt kommt…

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Feuerdorn und Schlierstrauch

Seit fast zehn Jahren pflegt Bettina Heimweg die Grünflächen der Düttmann-Siedlung. Passend zur Jahreszeit – und dem anstehenden Heckenschnitt – sprachen wir mit ihr über ihre Arbeit, ihre Lieblingsecken, was Kreuzberg mit der Eiszeit verbindet und warum die Gärtnerin der Siedlung so gerne dort arbeitet.
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Der Kreuzberger aus Khartoum

Seit 1988 betreibt Salah Yousif ein Geschäft im Graefekiez.Das lebende Gedächtnis des wilden West-Berlins kennt die Menschen im Kiez wie kein zweiter und hält Eindrücke seiner Wahlheimat in Gedichten fest.
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Schlank mit Schmetterlingen

Ein neuer Laden schmückt die Urbanstraße: der Schönheitssalon Kelebek & Minah Beauty. Betreiberin Melek erzählt vom Weg in die Selbstständigkeit, ihrer Kindheit in der Siedlung und warum Kelebek, Schmetterling, ihr so viel bedeutet.
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